Selbstverteidigung beginnt mit Wahrnehmung.
Wer erkennt, kann ausweichen. Wer nicht erkennt, kämpft blind.
Darum steht Situationsverständnis immer vor Technik. Technik folgt Taktik.
Die Vorstellung, man würde im Ernstfall „aufblühen“, ist falsch.
Unter Stress fällst du auf dein Trainingsniveau zurück.
Cortisol und Adrenalin schalten das Denken ab – übrig bleibt nur Gewohnheit.
Darum ist Stress Trainingsrealität. Wer nicht unter Druck übt, versagt unter Druck.
Selbstverteidigung braucht Klarheit.
Ruhe für Entscheidungen, Entschlossenheit für Handlungen.
Wer nie gelernt hat, in der Stille zu stehen, fällt, wenn der Lärm kommt.
Realität ist unfair.
Angriff kann die beste Verteidigung sein. Wer führt, zwingt den Gegner in die Reaktion.
Werkzeug ist zweitrangig.
Mindset entscheidet – nicht die Ausrüstung.
Leere Hand, Spray, Messer oder Waffe: Entscheidend ist der Wille zur Handlung.
Wir reduzieren auf das, was im Chaos funktioniert.
Keine Showtechniken. Keine Choreografie. Keine Illusionen.
Wahrheit entsteht unter Druck: Sparring zeigt, was bleibt.
Selbstverteidigung ist Verantwortung.
Sie ist keine Option.
Ziel ist nicht, Kämpfe zu „gewinnen“ –
Ziel ist zu schützen.
Darum existiert Plan B Selbstverteidigung.
Unsere Kurse konzentrieren sich bewusst auf die drei realistischen Mittel der modernen Selbstverteidigung:
Hände / Combatives
Pfefferspray (RSG)
Messer – aktiv und reaktiv
Wir nehmen das Messer nicht auf, weil wir es „wollen“, sondern weil wir es müssen. Die aktuelle Strassenlage zwingt uns dazu, Messerangriffe und den möglichen eigenen Einsatz von Klingen bereits in der Grundausbildung zu thematisieren. Wer Messer im Training ignoriert, ignoriert den häufigsten Angriff mit Werkzeug in Europa.
Wir arbeiten ausschliesslich mit einfachen, klaren und unmittelbar anwendbaren Bewegungen. Wenn eine Technik zuerst studiert werden muss, bevor sie funktioniert, wird sie gestrichen.
Werkzeug ist Werkzeug. Das entscheidende Element bleibt der Wille zur Handlung.
Wir bieten keine Frauenkurse von Frauen für Frauen an. Das ist realitätsfremd und gefährlich. Frauen müssen lernen, sich gegen Männer zu behaupten – auch gegen mehrere. Alles andere ist Selbsttäuschung.
In der Ausbildung geht es um das Verstehen von Situationen, das Treffen schneller Entscheidungen und das Einüben von Handlungen, die unter Stress funktionieren. Einfach, verständlich, nachvollziehbar.
Das Training ist für jede Person zugänglich, unabhängig von einem Vorkurs oder Vorkenntnissen. Ziel ist nicht Perfektion, sondern Handlungsfähigkeit unter Druck.
Eine Trainingseinheit besteht aus drei Bereichen:
Reiz. Entscheidung. Umsetzung.
Hier entsteht Klarheit. Klarheit ist immer wichtiger als Geschwindigkeit.
Schlechte Sicht, enge Räume, Fahrzeuge, mehrere Angreifer, reale Distanzen.
Angriff ist oft die beste Verteidigung. Wer führt, zwingt den Gegner in die Reaktion.
Sparring zeigt Wahrheit.
Wer nicht im Druck testet, bleibt in der Illusion.
Sparring bildet nie „schöne Techniken“ ab, sondern die Fähigkeit, in Unordnung zu handeln.
Im Training setzen wir konsequent Hände, Pfefferspray und das Messer ein.
Nicht, weil es kompliziert ist – sondern weil die Realität es vorgibt.
Stress Defense Training verbindet alle Elemente der Selbstverteidigung unter unmittelbarem Druck. Hier arbeiten wir mit Force-on-Force, Verteidigungsschiessen, Szenarien in Bewegung und klaren Handlungsabläufen.
Die Trainings beinhalten:
Szenarien mit echten Reizen
Force-on-Force als Realitätstest
Verteidigungsschiessen mit Fokus auf Kommunikation und Bewegung
Verhalten in Fahrzeugen, engen Räumen und Dunkelheit
Dynamische Entscheidungsabläufe
Sparring gegen bewaffnete und unbewaffnete Angreifer
Realität kennt keine Fairness.
Wer sich schützen will, muss Verantwortung übernehmen – für sich und andere.
Melde dich nur an, wenn du bereit bist. Wir zeigen dir keine Bewegungsfolgen – wir fordern Entscheidungen.
Wir simulieren keine Gewalt – wir trainieren das, was sie verlangt.
Bereit sein, wenn es darauf ankommt.
Plan B Training GmbH